Aktuelles

Gemeinsam mit unserem belarussischen Projektpartner Artur Gomonov von der Belarussischen Roma-Vereinigung haben wir im Frühjahr 2019 Dutzende von Interviews geführt, mit ZeitzeugInnen, deren Angehörigen und mit Vertretern von NGOs. Ein Bericht hierzu findet sich hier.

Anfang September 2019 sind wir mit zwölf TeilnehmerInnen einer deutsch-belarussischen Delegation erneut zu einigen ZeitzeugInnen gefahren, haben Museen und Gedenkstätten besucht.

Wir konnten feststellen, dass innerhalb der Familien der Roma die Erinnerung an ihrer Verfolgung während der deutschen Besetzung nach wie vor stark präsent ist. Umso schockierender, dass dieses Wissen kaum Zugang in die Erinnerung der Mehrheitsbevölkerung gefunden hat. Wir haben während der Recherche und der Exkursion sehr viel aussagekräftiges Material gesammelt, mit dem im Jahr 2020  Videos und eine Ausstellung gefüllt werden sollen. Bericht zur Exkursion hier.

Einige unserer Arbeitsergebnisse präsentieren wir in der Rubrik “unsere Arbeit”.

Gegenwärtig arbeiten wir an der Ausstellung. Wenn alles klappt, zeigen wir hier im Oktober 2020 die Ausstellung: Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges, Minsk

auch nachts und von außen sehenswert…

 

 

 

Bericht zur Exkursion, 31. August – 7. September 2019: Interaktion und Aufklärung

Über eine Woche lang reisten wir gemeinsam mit zwölf belarussischen und deutschen TeilnehmerInnen durch Belarus, um ZeitzeugInnen zu begegnen, Erinnerungsstätten zu besichtigen und ExpertInnengespräche zu führen. Es war eine intensive Erfahrung, zu der die TeilnehmerInnen mit ihren völlig unterschiedlich gelagerten, aber allesamt wertvollen Erfahrungen und Kompetenzen beigetragen haben – und, ebenso wichtig: Alle haben ihr Interesse bekundet, an diesem Thema weiterzuarbeiten. Als Ergebnis dieser intensiven Arbeit haben wir eine Menge Material, mit dem wir die weitere Projektarbeit angehen können, insbesondere die Produktion der Ausstellung und von Zeitzeugen-Videos.

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Bericht zur Recherchereise, Mai/Juni 2019:

Lebendige Erinnerung vs. ignorierter Genozid.

 

So viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie möglich zu interviewen – das war Ziel unserer Recherche, die wir im Mai und Juni 2019 durchführten. Vorbereitet wurde sie von unserem Partner Artur Gomonow, der Vizedirektor der Belarussischen Roma-Diaspora ist, der mit Abstand größten und (fast) flächendeckend vertretenen Roma-Organisation in Weißrussland. Mit Artur hatten wir im März 2019 bei einem Vorgespräch das Projekt durchgesprochen, und seither war er dabei, InterviewpartnerInnen für uns ausfindig zu machen.

 

Am 20. Mai ging es dann schließlich los.

Nur ein Ausschnitt unserer Reiseroute…

Vor uns standen mehrere Wochen mit voraussichtlich mehreren Tausend Straßenkilometern.

 

Unser Team bestand in der Regel aus fünf Personen: Artur Gomonow, ein Fahrer, ein/e Dolmetscherin, und zwei (wechselnde) Mitglieder unseres Bildungswerkes. Außerdem musste Gepäck (für Übernachtungen unterwegs) und die Kameraausrüstung mitgenommen werden. Ja, es war eng im Auto…

Nicht überall gab es eine Autobahn…

Uns kam zugute, dass Artur nicht nur in den Roma-Communities in Weißrussland außerordentlich gut vernetzt ist, sondern dass er Anfang des Jahrtausends den Auftrag hatte, Entschädigungsgelder, die damals über die Versöhnungs-Stiftungen liefen, an Überlebende des NS-Terrors unter den Roma zu verteilen. Dadurch kannte er bereits die Namen und Wohnorte zahlreicher potentieller InterviewpartnerInnen.

 

Seine Hauptaufgabe bestand darin, herauszufinden, ob sie noch am Leben sind, ob sie noch am gleichen Ort wohnen, ob sie gesund genug und überhaupt Willens sind, uns zu empfangen. Dabei waren ihm zahlreiche Kontakte vor Ort hilfreich, die ihm auch Telefonnummern besorgten. Schon bei dieser Vor-Recherche zeichnete sich ab, dass wir nur noch „echte“ ZeitzeugInnen werden treffen können, die sich noch an die Kriegszeit erinnern, und wir häufig mit ihren Kindern oder Geschwistern sprechen werden. Wie sich zeigte, waren diese aber außerordentlich gut informiert.

Tausende von Kilometern, Dutzende von Interviews

Die Recherche führte uns im Prinzip durch ganz Weißrussland, wobei wir manche Orte, wie etwa Gomel, mehrfach ansteuerten, weil manche InteriewpartnerInnen beim ersten Mal kurzfristig abgesagt hatten, oder verreist oder im Krankenhaus waren.

Leider verfügen nur wenige unserer InterviewparnterInnen über Fotos ihrer Vorfahren, die oftmals nomadisch lebten. Sofern sie jemals Fotos gemacht hatten, gingen diese häufig auf der Flucht verloren

Insgesamt stießen wir auf XX ZeitzeugInnen bzw. deren Angehörige. Ohnehin waren fast immer nahe Angehörige bei den ZeitzeugInnen zugegen. Das war uns schon deswegen wichtig, weil damit rechnen mussten, dass die ZeitzeugInnen durch das Reden über ihre Verfolgungserfahrungen retraumatisiert würden, und wir wollten sicherstellen, dass sie anschließend nicht alleine zu Hause mit ihrer Trauer sitzen müssen. Auch bei der Interviewführung haben wir darauf geachtet, das Interview nicht am Tag der Befreiung enden zu lassen, sondern uns selbstverständlich auch über den Lebensverlauf bis in die Gegenwart hinein erkundigt und versucht, das Gespräch bei einem weniger traurigen Erlebnis enden zu lassen. Auch hier war von großer Bedeutung, dass Artur dabei war, oder zusätzlich ein Vertreter lokaler Roma-NGOs, die die ZeitzeugInnen persönlich kannten.

 

Zeitzeugin Nadeschda Konstantinowna Rudkowskaja (Bobruisk) weist uns den Weg zu einem Ort, an dem während ihrer Kindheit Roma eingesperrt waren

Die Interviews selbst wurden von den deutschen TeilnehmerInnen geführt, jeweils mit Übersetzung ins Russische. Bei manchen älteren InterviewpartnerInnen ergänzte Artur Übersetzungen ins Romanes. Sämtliche Interviews wurden auf Video aufgenommen.

 

Es ist uns nie passiert, dass InterviewpartnerInnen das Gespräch abgelehnt oder abgebrochen haben. Einmal gab es eine Situation, in der ein Zeitzeuge offenbar nicht realisiert (oder wieder vergessen) hatte, dass Interviewer und Kamerafrau Deutsche sind. Als er (erneut) darauf hingewiesen wurde, rief er hörbar erschrocken aus, die Deutschen sollten das Haus verlassen. Das Interview wurde dann unterbrochen, Artur gelang es, dem Zeitzeugen mit Hilfe dessen Ehefrau zu vermitteln, dass „diese“ Deutschen ein freundliches Interesse an ihm hätten, der Zeitzeuge willigte dann in die Fortsetzung des Interviews ein. Im Folgenden forderte er seine Ehefrau mehrfach auf, die Gäste zu bewirten. Die Verständigung wurde dann nach dem Interview mit einem reichhaltigen Buffet und einigen Gläsern Wodka besiegelt.

Lebende Erinnerung in den Familien – aber Ignoranz durch die Mehrheitsgesellschaft

After-Work-Party im Haus von Zeitzege Nikolai Afanasowitsch Ewdokimow, Gomel. Rechts unser Partner Artur Gomonow

Immer wieder konnten wir feststellen, dass die Angehörigen der Zeitzeugen die Interviews mit weiteren Informationen angereichert haben. Daran zeigte sich, dass das Thema des Genozids in den Familien der Betroffenen immer eine große Rolle gespielt hatte.

Wie eine Lehrstunde: Kinder verfolgen das Interview mit ihrer Großmutter

Exemplarisch schilderte uns das gleich an einem der ersten Interviewtage Wiktor Muratschkowksi in Njaswisch: Er berichtete, dass auf buchstäblich jedem Familienfest ein Onkel von ihm ein bestimmtes Lied sang, dessen Bedeutung allen Familienmitgliedern bekannt war: Es handelte sich um ein Lied, das er im Angesicht eines deutschen Erschießungskommandos gesungen hatte. Ein deutscher Soldat hatte ihn dazu aufgefordert, und „zur Belohnung“ durfte der Onkel selbst und seine Frau die Erschießungsstätte verlassen. Mag sein, dass wir hier einem Phänomen begegneten, das in der Literatur als „Romantisierung“ des Erinnerns bezeichnet wird, gleichwohl macht diese Erzählung deutlich: In den Roma-Familien weiß man bis heute sehr genau, dass die Deutschen Jagd auf Roma gemacht haben. Der Stellenwert dieser Erinnerung innerhalb der Roma-Familien kontrastiert damit eklatant vom Stellenwert der Erinnerung in der Mehrheitsgesellschaft. Dazu passt, leider, dass sämtliche InterviewpartnerInnen angaben, noch nie von jemandem außerhalb der Roma-Community zu ihren  Erinnerungen befragt worden zu sein. Dass der historische Forschungsstand in Weißrussland zum Genozid an Roma noch sehr im Argen liegt, war uns schon vorher bekannt. Dennoch waren wir überrascht, als wir in XX eine XXjährige Frau interviewten: Sie ist eine Überlebende des Massakers an der Roma-Kolchose in Aleksandrowka (Russland). Dieses Massaker gehört zu den wenigen gut dokumentierten Massenverbrechen an Roma in der besetzten Sowjetunion, aber auch diese Überlebende wurde noch niemals interviewt.

Es war für uns mitunter schon beschämend, wenn sich die Roma bei uns für unser Interesse bedankten. Manchen von ihnen war nicht ganz klar, worin genau unser Interesse eigentlich besteht. Artur fasste das später in den Worten zusammen: „Früher kamen die Deutschen, um uns umzubringen, und jetzt kommen sie, damit wir ihnen erzählen, wie sie uns früher umgebracht haben. Was ist mit denen eigentlich los“? Dieses Unverständnis mag zugleich daher rühren, dass auch im eigenen Land niemand außerhalb ihrer Familien bislang ein Interesse an ihren Erinnerungen aus der Kriegszeit hatte.

Auch die Besichtigung von Gedenkstätten gehörte zu unserer Recherche, wie auch zum Programm der Exkursion. In der Nähe von Baranowitschi wurden mehrere Hundert Roma erschossen. Dieses Denkmal ist eines der wenigen in Weißrussland, das sie als einzelne Opfergruppe erwähnt.

Uns bestärkte das in der Notwendigkeit unseres Projektes: Es ging darum, die Erinnerungen der letzten ZeitzeugInnen aufzuzeichnen, ehe es überhaupt keine Change mehr gibt, diese Geschichte auch aus der Opferperspektive heraus zu erzählen.

Partisanenkampf als Überlebensmöglichkeit

Aber was heißt „Opferperspektive“? Natürlich wurden Roma zu Tausenden Opfer der Deutschen, aber unsere InterviewpartnerInnen legten großen Wert darauf zu betonen: Roma waren nicht passiv, sie haben nicht stillgehalten, sondern sie haben gekämpft. Stolz wurde von Vätern, Onkeln, Brüdern, aber auch Müttern berichtet, die bei den Partisanen gekämpft haben.

In der Sowjetunion wurde in amtlichen Dokumenten die ethnische Zugehörigkeit („Nationalität“) der Inhaber vermerkt, hier der Wehrpass aus dem Jahr 1963 eines Mannes, der als Rom erfasst wird („Zygan“, unter Punkt 2 auf der rechten Seite).

Jener Onkel habe ein halbes Dutzend Züge in die Luft gesprengt, dieser deutsche Soldaten und einheimische Kollaborateure erschossen. Wer nicht selbst mit der Waffe in der Hand kämpfen konnte, überlebte durch den Schutz der Partisanen, in Familienlagern. Im Gegenzug wurden die Partisanen mit Informationen und Nahrungsmitteln versorgt.

Beinahe jeder Interviewpartner betonte, das Überleben während der deutschen Besetzung sei den Partisanen zu verdanken. Das mag auch daran liegen, dass die meisten der InterviewpartnerInnen vor dem Krieg ein nomadisches bzw. seminomadisches Leben führten, von daher Fähigkeiten mit sich brachten, die für Partisanen von Bedeutung waren (Kenntnisse im Umgang mit Pferden, mit dem Erkennen von Fährten, „sie kannten den Wald“, hieß es mitunter von den InterviewpartnerInnen).

Vorbereitung zum Interview

Wir sehen hierin einen wichtigen Anknüpfungspunkt, um das Thema des Roma-Genozids in der weißrussischen Erinnerungspolitik zu verankern, hat doch die Partisanenbewegung nach wie vor einen extrem hohen Stellenwert. Für HistorikerInnen wäre es sicherlich ein wichtiges Unterfangen, der Rolle der Roma in der Partisanenbewegung genauer nachzugehen.

 

Interviewpartnerin vor ihrem Haus in Mostwilischki (bei Oschmjani), mit Projektflyer und Geschenke-Tüte. Es war eine Selbstverständlichkeit, uns bei den ZeitzeugInnen mit einem kleinen Präsent zu bedanken.

Auch wenn die Erzählungen immer unterschiedlich waren, schälte sich als eine Art Roter Faden heraus, dass die Überlebenden damals sehr wohl wussten, welche Gefahr von den Deutschen ausging – allerdings häufig erst, nachdem sie Berichte gehört hatten, dass die Deutschen hier und dort ganze Roma-Lager (Tabors) ermordet hatten. Im Tabor auf Deutsche zu stoßen und diese Begegnung zu überleben, war – so unser Eindruck aus den Erzählungen – praktisch nicht möglich. Hingegen konnten sesshafte Roma in Dörfern dann überleben, wenn es ihnen gelang, ihre Identität als Roma vor den Deutschen zu verbergen. Das war von zahlreichen Faktoren abhängig, beginnend bei der Hautfarbe und bei amtlichen Dokumenten, in denen damals die ethnische Zugehörigkeit vermerkt war, und nicht zuletzt von den Nachbarn und der von den Deutschen eingesetzten Polizei.

Antiziganismus heute: Hier wird´s politisch delikat…

Da es uns bei unserem Projekt nicht nur um Zeitzeugenerinnerungen geht, sondern auch darum, die heutige Situation von Roma in Weißrussland und das Ausmaß von Diskriminierung zu erkunden, befragten wir zahlreiche InterviewpartnerInnen auch danach. Dabei gab es eine Besonderheit: Einen Tag vor Beginn der Recherche gab es einen Zwischenfall in der Nähe der Stadt Mogilew. Dort wurde ein Polizist erschossen aufgefunden. In seiner letzten Meldung an die Zentrale hatte er davon gesprochen, er beobachte verdächtige Personen, bei denen es sich möglicherweise um Roma handelte. Die Folge war eine bis dahin in Belarus offenbar beispiellose Polizeikampagne gegen Roma. In zahlreichen Ortschaften im ganzen Land wurden vor allem männliche Roma, aber auch manche Romnija, festgenommen und zum Verhör gebracht, z. T. für mehrere Tage. Vielen wurden die Fingerabdrücke genommen. Dies geschah jeweils ohne irgendeinen konkreten Tatverdacht, als purer Ausruck eines „racial profiling“. Praktisch alle InterviewpartnerInnen, denen wir in den Wochen darauf begegneten, wussten von solchen Festnahmen in ihrem Umfeld zu berichten. Auch die Medien berichteten umfangreich übe diese Festnahmen. Wenige Tage später wurde das Ergebnis der Obduktion des toten Polizisten bekannt gegeben: Er hatte sich selbst mit seiner Dienstwaffe erschossen.

Der Umfang der Polizeimaßnahmen gegen Roma sorgte nicht nur für eine kritische Medienberichterstattung (Präsident Lukaschenka soll die Maßnahmen kritisiert haben; der Innenminister trat kurz darauf zurück), sondern natürlich auch für eine  große Emotionalisierung unter den Roma. Dementsprechend kritisch äußerten sie sich zu ihren Erfahrungen, vor allem mit der Polizei. Zur Sprache kamen aber auch Diskriminierungen in praktisch allen sozialen Bereichen, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, im Gesundheits- und Bildungswesen usw. Roma, so bekamen wir zu hören, sehen sich starken Vorurteilen durch die Mehrheitsgesellschaft ausgesetzt.

Als wir einige Monate später, im September 2019, im Rahmen der Exkursion erneut nach Diskriminierungserfahrungen fragten, waren die Reaktionen dagegen erstaunlich abgeflaut. Es gebe eigentlich keine Probleme, bekamen wir mehrfach zu hören, und wenn, dann wisse man sie zu lösen. Auch VertreterInnen von Roma-NGOs, die wir bereits im Mai gesprochen hatten, relativierten im September ihre kritischen Äußerungen ganz erheblich. Wir können die Ursache hierfür nicht eindeutig festmachen, nehmen aber an, dass sie letztlich im Charakter des weißrussischen Staates liegen. Im Mai, „nach Mogilev“, war die Empörung unter den Roma so groß, dass sie sich nicht länger zurückhalten wollten. Zugleich bestand unser Interviewteam da nur aus maximal fünf Personen. Im September waren die Emotionen zum anderen bereits abgeklungen, zum anderen standen den InterviewpartnerInnen auf einmal bis zu 17 Personen gegenüber, mit zwei bis drei Kameras plus mehreren Handys, die auf sie gerichtet waren. Wir halten es für gut möglich, dass in dieser Situation die InterviewpartnerInnen vorzogen, nicht allzu kritisch über Polizei oder Gesellschaft zu klagen, da sie nicht mehr abschätzen konnten, wo und bei wem ihre Äußerungen am Ende landen würden.

Im Gespräch mit “Gomelskie Wedomosti”, Gomel

Ein Teil der Recherchearbeit bestand darin, bereits Kontakte zu örtlichen Museen und zu Medien aufzunehmen, um über unser Projekt zu informieren und evtl. Vorabsprachen zum Zeigen unserer Ausstellung zu treffen. Drei Pressetermine mit anschließenden, z. T. längeren Artikeln kamen zustande: In den Städten Oschmjani, Gomel und XX. Auch unsere Ansprechpartner in den Museen Oschmjani und Minsk standen unserer Projektidee ausgesprochen aufgeschlossen gegenüber. Bedenken unsererseits, das Thema könne zu „exotisch“ oder gar politisch nicht gewollt sein, wurden damit zerstreut.