Aktuelles

Ausstellungseröffnung in Berlin: 28. Januar 2020, 18.30

Nach bislang vier Ausstellungseröffnungen in der Ukraine wird das Ergebnis unseres Projektes zum Genozid an Roma in der Ukraine auch in Berlin gezeigt: Die Vernissage der Ausstellung findet am 28. Januar im Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, statt. Ab 16.30 kann sie besichtigt werden, um 18.30 findet eine Veranstaltung statt. Das Programm (Flyer):

 

• Mikhail Tyaglyy, Ukrainisches
Holocaust-Forschungszentrum, Kiew: Genozid an Rom*nija in der Ukraine.
• Romani Phen Archiv: Antiziganismus in Deutschland (Video)
• Sonja Kosche (Netzaktivistin), Ostfront: Rechtsextreme
Vernetzungen zwischen Deutschland und der Ukraine
• Anja Reuss (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma): Aktuelle Situation der Rom*nja in der UkraineGenozid an Rom*nija in der Ukraine.

Bis zum 27. Februar kann die Ausstellung Montags bis Freitags von 10-17 Uhr besichtigt werden (bei der Verwaltung des Hauses der Demokratie klingeln)

 

 

Ausstellungseröffnungen in der Ukraine/ майбутні відкриття виставки в Україні:

 

2. 12. 2019, Poltawa, 16.00: Museum für Heimatkunde

2. 12. 2019, Полтава, 16.00: Полтавський краєзнавчий музей. http://pkm.poltava.ua/ua/

http://www.poltavaculture.gov.ua/uk/198-plan-kulturno-mystetskykh-zakhodiv-na-hruden-2019-roku

Medienberichte über die Eröffnungen unter “Andere über uns

Foto: Teacher´s seminar in Cherkassy, with survivor Ivan Bilashchenko. Foto: Mikhail Tyaglyy.

 

 

 

Ausstellungseröffnung in Kiew, 30. 9. 2019

Ausstellungseröffnung Kiew, 30. 9. 2019

30. 9. 2019, Kiew, 16.00: Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg. Feierliche Eröffnung und Vortrag: Das Schicksal der Roma unter der deutschen Besatzung und die Konsequenzen für heute

30. 9. 2019, Київ, 16.00:Національний музей історії України у Другій світовій війні .  Урочисте відкриття виставки.  Історичний огляд: Доля ромів України за часів нацистської окупації: що означає «зневажений геноцид» та чи засвоєні його уроки?

Medienberichte über die Eröffnungen unter “Andere über uns

 

8. 11. 2019, Tscherkassy, 16.00: Museum für Heimatkunde

8. 11. 2019, Черкаси, 16.00: Черкаський обласний краєзнавчий музей. http://ckoblmuz.ck.ua/

 

 

 

 

 

 

 

 

September 2019: Die Ausstellung ist fertig! In der Ukraine finden bis Ende des Jahres in fünf Städten Ausstellungseröffnungen statt, jeweils verbunden mit einer inhaltlichen (Vortrags-)Veranstaltung sowie einem Workshop für Lehrerinnen und Lehrer örtlicher Schulen.

Hier Fotos vom Workshop sowie der Veranstaltung in Luzk (Fotos: Leonid Maksimov, Lutsk). Außerdem Medienberichte: http://www.genocideagainstroma.org/andere-uber-uns/

 

 

 

Die Recherche ist mittlerweile fast abgeschlossen.

Die  Reise führte uns nahezu kreuz und quer durch die Ukraine: Von Kiew nach Tschernihiw, Mirhorod, Charkiw, Tscherkassy, Perwomajsk, Schytomyr, Lutzk, Wyderta… Bislang haben wir rund 50 Interviews durchgeführt, davon  40 mit ZeitzeugInnen und weitere mit ExpertInnen.

Im Moment sind wir (wieder) in Wolhynien. Am Sonntag, 10. 6., wird die Recherche (jedenfalls vorläufig) beendet, und wir treten den Rückflug von Lwiw an.

Hier ein Mitglied des Rechercheteams im Gespräch mit Journalisten aus Lutzk (6. Juni 2018).

 

Das Projekt ist am 1 .Mai 2018 gestartet. Ein Rechercheteam ist zur Zeit in der Ukraine, um ZeitzeugInnen zu treffen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft. Wir werden versuchen, demnächst erste Eindrücke hier online zu stellen.

Die erste Veröffentlichung ist mittlerweile raus: Das Flugblatt zur Exkursionsteilnahme, mit einer kurzen Projektvorstellung. Bewerbungen zur Teilnahme bitte bis 31. Juli einsenden.

Die Exkursion durch die Ukraine dauert vom 31. August bis 9. September. Auf dem Programm: Begegnungen mit ZeitzeugInnen, HistorikerInnen, VertreterInnen von Roma-Organisationen, Besichtigung von Erinnerungsstätten, Workshop usw. Gesucht: 10 TeilnehmerInnen, je 5 aus der Ukraine und aus Deutschland, Roma wie Nicht-Roma (aus Deutschland auch Sinti).  Mehr Infos hier auf  dem Flugblatt.

 

Zeitzeugin: „Wenn ich nur die Deutschen sehe, muss ich weinen … Schweinehunde!“

Deutsche begehen erst einen Völkermord, und 70 Jahre später kommen andere Deutsche, um die Überlebenden zu interviewen – dass dies für die Roma nicht immer einfach sein wird, war uns vorher schon klar, aber nur auf einer theoretischen Ebene. Halina Iwanowna Kiritschenko, geb. 1935, hielt uns im Gespräch in Perejaslaw-Chmelnitzki eindrücklich vor Augen, wie schwierig diese Situation für sie ist. Aus diesem Grund hier einige Ausführungen zum Setting der Interviews.