Aktuelles

Die Recherche ist mittlerweile fast abgeschlossen.

Die  Reise führte uns nahezu kreuz und quer durch die Ukraine: Von Kiew nach Tschernihiw, Mirhorod, Charkiw, Tscherkassy, Perwomajsk, Schytomyr, Lutzk, Wyderta… Bislang haben wir rund 50 Interviews durchgeführt, davon  40 mit ZeitzeugInnen und weitere mit ExpertInnen.

Im Moment sind wir (wieder) in Wolhynien. Am Sonntag, 10. 6., wird die Recherche (jedenfalls vorläufig) beendet, und wir treten den Rückflug von Lwiw an.

Hier ein Mitglied des Rechercheteams im Gespräch mit Journalisten aus Lutzk (6. Juni 2018).

 

Das Projekt ist am 1 .Mai 2018 gestartet. Ein Rechercheteam ist zur Zeit in der Ukraine, um ZeitzeugInnen zu treffen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft. Wir werden versuchen, demnächst erste Eindrücke hier online zu stellen.

Die erste Veröffentlichung ist mittlerweile raus: Das Flugblatt zur Exkursionsteilnahme, mit einer kurzen Projektvorstellung. Bewerbungen zur Teilnahme bitte bis 31. Juli einsenden.

Die Exkursion durch die Ukraine dauert vom 31. August bis 9. September. Auf dem Programm: Begegnungen mit ZeitzeugInnen, HistorikerInnen, VertreterInnen von Roma-Organisationen, Besichtigung von Erinnerungsstätten, Workshop usw. Gesucht: 10 TeilnehmerInnen, je 5 aus der Ukraine und aus Deutschland, Roma wie Nicht-Roma (aus Deutschland auch Sinti).  Mehr Infos hier auf  dem Flugblatt.

 

Zeitzeugin: „Wenn ich nur die Deutschen sehe, muss ich weinen … Schweinehunde!“

Deutsche begehen erst einen Völkermord, und 70 Jahre später kommen andere Deutsche, um die Überlebenden zu interviewen – dass dies für die Roma nicht immer einfach sein wird, war uns vorher schon klar, aber nur auf einer theoretischen Ebene. Halina Iwanowna Kiritschenko, geb. 1935, hielt uns im Gespräch in Perejaslaw-Chmelnitzki eindrücklich vor Augen, wie schwierig diese Situation für sie ist. Aus diesem Grund hier einige Ausführungen zum Setting der Interviews.