Während des zweiten Weltkrieges ermordeten Deutsche und ihre Verbündeten mehrere Hunderttausend Sinti und Roma in ganz Europa, auch in der Ukraine. Dieser Aspekt des Vernichtungskrieges wurde über Jahrzehnte hinweg nicht in der Erinnerungspolitik berücksichtigt, weder in Deutschland, noch in der Ukraine. Dabei wäre es falsch, von einem „vergessenen Genozid” zu sprechen. Denn in den Familien der Überlebenden war der Völkermord stets präsent. Die Mehrheitsgesellschaft hingegen hat ihn ignoriert und den Roma, die darüber sprachen, nicht zugehört.

Teil I – Zeitzeug*innen

Lief den Deutschen gleich zweimal davon und kämpfte in der Roten Armee

Teil II – Hintergründe


Projektpartner:
Bildungswerk für Friedensarbeit e.V., Berlin
Ukrainisches Zentrum für Holocaustforschung, Kiew

Projektleitung und Texte:
Mikhail Tyaglyy, Frank Brendle, Gerit Ziegler

Finanziert von:
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Rosa-Luxemburg-Stiftung Ukraine
Auswärtiges Amt