Mihai Ion, Rumänien, geboren: 1937

“Vom Lager durften wir keinen einzigen Fuß raus setzen. Zur Not haben wir Pferde oder Hunde geschlachtet. Weil, wir hatten zwei und ein Fünftel Jahre nichts zu essen gehabt. Nichts, um es in den Mund zu stopfen( …) Am Anfang hatten wir wenigstens noch unsere Zelte. …. Wir mussten uns dann Erdlöcher graben und wurden da reingestopft. Es war kalt. … Wir waren dort völlig isoliert. Da gab es keine Leute drum herum. Da war ein freies Feld und das Lager. Und wer irgendwie ein wenig Geld hatte, – der ist heimlich in die Dörfer gegangen und hat versucht etwas essbares  einzutauschen. Ansonsten hieß es: ‘wenn Du raus gehst, dann erschießen wir Dich!'”

Zur Versorgungslage am Bug führte Mihai Ion aus: “Es gab nichts Ordentliches zu essen und wenn, dann war das Essen nicht gesalzen. Wir durften ja nicht in die Dörfer gehen. Wenn wir in den Dörfern erwischt wurden, dann haben wir Prügel bezogen.
Frage: Hat denn niemand versucht da rauszukommen? “Da ist niemand rausgekommen. Und wenn du da rausgekommen wärst, hättest du ja einen Ausweis zeigen müssen. Also, da ist