Unsere Arbeit

Gemeinsam mit unserem belarussischen Projektpartner Artur Gomonov von der Belarussischen Roma-Vereinigung haben wir im Frühjahr 2019 Dutzende von Interviews geführt, mit ZeitzeugInnen, deren Angehörigen und mit Vertretern von NGOs. Ein Bericht hierzu findet sich hier.

Anfang September 2019 sind wir mit einer deutsch-belarussischen Delegation zu einigen ZeitzeugInnen erneut gefahren. Der Gruppe gehörten zwölf TeilnehmerInnen an. Interviews wurden von den TeilnehmerInnen selbst geführt. Außerdem wurden Museen und Gedenkstätten besucht.

Wir konnten feststellen, dass innerhalb der Familien der Roma die Erinnerung an die deutsche Besatzungszeit und die Ermordung der Roma nach wie vor stark präsent ist. Umso schockierender, dass dieses Wissen kaum Zugang in die Erinnerung der Mehrheitsbevölkerung gefunden hat. Wir haben während der Recherche und der Exkursion sehr viel aussagekräftiges Material gesammelt, mit dem im Jahr 2020 Videos und eine Ausstellung gefüllt werden sollen. Bericht zur Exkursion hier.