Recherche

Unsere Recherchereise begann  am 02. August 2015 in Auschwitz– dem internationalen Gedenktag der Sinti und Roma .

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Aufgrund von Himmlers „Auschwitz-Erlass“ vom 16. Dezember 1942 deportierte die SS 23.000 Sinti und Roma familienweise aus elf Ländern Europas in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Am 2. August 1944 ermordete die SS in den Gaskammern von Auschwitz die letzten 2900 Sinti und Roma – Kinder, ihre Mütter und Alte. Unmittelbar zuvor selektierten die SS-Ärzte noch 3000 Sinti und Roma als „arbeitsfähig“ und man verschleppte sie als Sklavenarbeiter in andere Konzentrationslager. Im besetzten Europa wurden 500.000 Roma und Sinti Opfer des Holocaust.

 

Vom 20. August bis 20 September 2015 recherchierten wir in der Ukraine, Moldawien und Rumänien.

“Unser Minibus schaukelt über einen staubigen Feldweg in der süd-ukrainischen Steppe. Nach vorne erkennt man kaum mehr als die Staubwolke, die das Vorderfahrzeug aufwirbelt, das uns ins nächste Dorf leitet. An Bord ist eine bunte Truppe aus Ukrainern und Deutschen, Juden, einem christlichen Pastor, einer Romnij und ein paar Atheisten.
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Es ist Sommer 2015, und wir sind unterwegs im Auftrag des Bildungswerks für Friedensarbeit der Berliner DFG-VK…”

Hier in der   ZC-1505-tite2l

ist ein ausführlicher Reise- und Hintergrundbericht zu finden.